Mehr Infos auf Facebook und/oder nach dem Break.
’1. April, Ritter 11 | A Små FIASKO’ weiterlesen
Plakative Platzierungen
Es ist ja nun nicht so, dass ich mich häufig gen Hermannplatz verirre. Meistens achte ich penibel darauf, dass ich maximal in den bereits vollständig gentrifizierten Teilen Neuköllns knapp südlich des Landwehrkanals meine Runden drehe. Dort treffe ich öfter mal den ein oder anderen aus gemeinsamen Tagen im Zentrum Berlins. Es ist auch schön hier, das Bier ist das gleiche wie damals, die Hosen auch, bisschen weniger Rave, mehr graugetöntes Understatement. Das einzige aber, was mir am Hermi weiter südlich heimatlich vorkommt, sind Hamy, McDo und Karstadt. Das geht. Sowas gab es selbst in Bottrop – genau wie Gras im Park.
Trotzdem wird hier ständig einer auf keepin-it-real gemacht, von wegen Angst und tightem Shit und so. Bald aber tragen die Eingeborenen Neuköllns auch AA und hören RA-Podcasts, während sie hemmungslos irgendeinen Shit liken, mobil und so. iPhones haben sie ja eh schon, das habe ich selbst gesehen, mit eigenen Augen. Und wenn sie sich in Zukunft ihre Mieten leisten wollen, sollten sie langsam mal über Agenturjobs nachdenken – kleiner Tipp unter zukünftigen Nachbarn.
Das Ding ist, dass nicht ich vorm Hermannplatz Angst haben sollte – er sollte Angst vor mir haben. Denn ich komme mit meinen Brüdern und Schwestern in deine Bars – spätestens diesen Freitag. Dann ist Sellout, Babsi.
Mehr Infos gibt es nach dem Break oder auf Facebook. Außerdem rechts bei den Plakaten. Wanna see me dancing?
’25.2.11, Heide 11 | Du hast Angst vor’m Hermannplatz’ weiterlesen
… der Name mag bescheuert klingen – er ist es vielleicht mit Sicherheit auch –, aber es legen ein paar nette Leute auf. Die, die ich auch außerhalb soziale Netzwerke like, habe ich unten fett markiert. Den Rest kenne ich nicht. Vielleicht wird das anders, wenn ich in den Wedding fahre. Vielleicht hänge ich auch nur mit den üblichen Verdächtigen rum und gebe mich einer herrlich eindimensionalen weil unflexiblen, daher fehlgeschlagenen Sozialisierung hin. (An dieser Stelle möchte ich meinen Eltern danken, die mich frühzeitig darauf hinwiesen, dass die Verköstigung von Alkohol am besten zu zweit geht, will man am nächsten Morgen keine bösen Überraschungen erleben. Dabei halte ich es bis heute.)
Für den Rest seid zwangsläufig ihr zuständig. Ich zähle auf euch, denn das Bett ist gemacht und ich out of Gossip. Während ihr auf Schnaps spekuliert, spekuliere ich auf Synergieeffekte. Aber denkt daran: Drogen sind böse. Und am Ende will ich es nicht gewesen sein, der euch in das Loch gekarrt hat, aus dem euch nicht mal mehr eure Eltern holen wollen. Wenn ihr dann Wochen später lustige Stirnbänder tragt, gerne planscht, alles cool ist, ihr euch aber leider nicht mehr an das Mädchen/den Jungern erinnern könnt/wollt, die/der gerade neckisch an eurem Höschen hängt und ein bisschen streng riecht, sorge ich für’s Alter vor. Dafür stehe ich mit meinem Namen. Echt, jetzt.
Lexy (Stil vor Talent)
Empro (Uponyou, Bar25)
Kotlett&Zadak (Hi Freaks)
Fabiano (Upon You)
Red Robin (Bar25)
The Swift (Wilde Renate)
5a5ha Ka (Gegenkultur)
Paul Primus (Kreis.Studio)
Dr Nojoke *Live (Autist)
Dot Con & Scheme (De:bug, Fiasko)
The Chosen Two (Powder & Louder)
Bora&Fabian Drews (Käosklub, Shovania)
Pitti Schmitti (Fiasko, Warsaw)
Max John (HDGD♥NY)
Live&Richtig (Shovania)
Der Shove (Shovania)
Der liebe Joachim von den noch lieberen Menschen (die achten auch auf die Frauenquote) von Dojo Fucking Dingens hat mich gebeten, für eine Party ein bisschen Support abzuliefern. Leider muss ich furchtbar viel arbeiten und bin außerdem noch ein schlechter Mensch. Daher quäle ich euch jetzt ein bisschen mit dem Promo-Video und verweise des Weiteren auf die Website der Veranstaltung (echte Seite, kein MySpace), auf der man eigentlich alles erfährt, wenn man denn Interesse an solchen Events hat, die man sonst höchstens mal bei Facebook auf “attending” stellen würde, nachdem man 4-5 Freunde per DM gefragt hat, ob sie denn auch voll steif (also sicher) kommen.
Ich könnte sicher auch noch andere Dinge schreiben. Aber hinter mir steht mein Chef und prügelt mich mit Fürst-Bismarck-Quelle-Flaschen, damit ich wiederum andere Dinge schreibe. Ich hoffe, ihr versteht das und kommt trotzdem. Das kann nämlich jetzt dann doch auch sehr stark witzig werden. Vor allem, wenn ihr mit anschauen könnt, wie der liebe Joachim und ich uns hoffentlich wieder lieb haben. Das wäre sicher der Moment auf der Feier, in dessen Licht ihr wirklich gut aussehen würdet. Shiny also. Aber das steht noch in den Sternen (Ich hoffe aber ganz fest).
Der ganz normale Wahnsinn
9.10.10, abends oder so
Umspannwerk Mitte
Voltairestraße
Mehr Infos und das Lineup gibt es hier.